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Frühe Hilfen Kimi und Familienkinderkrankenschwestern

Kimi (Kind im Mittelpunkt)

KiMi ( Kinder im Mittelpunkt) ist ein Regelangebot der Frühen Hilfen. Im Focus ist die Eltern- Kind- Beziehung. Bei  Hausbesuchen und Gruppenangeboten arbeiten wir mit den TeilnehmerInnen und ihren Babys daran, wie sie die positive Entwicklung ihres Kindes fördern können.

http://www.awo-sha.de/index.php/unsere-angebote/fuer-familien/kimi

Ansprechpartnerin:
Friedlind Verleger, Schwäbisch Hall, Brenzhaus

Familienkinderkrankenschwestern im Landkreis Schwäbisch Hall

Die Familienkinderkrankenschwester ist da für Schwangere, Mütter und Väter mit einem besonderen Unterstützungsbedarf und deren Kinder im ersten Lebensjahr.
Sie betreut z.B. Alleinerziehende in schwierigen Situationen, junge Eltern, Familien mit zu früh geborenen, kranken oder behinderten Kindern oder Familien in schwierigen psychischen oder sozialen Situationen.
Bei regelmäßigen Hausbesuchen bietet sie Beratung und Anleitung z.B. bei Problemen in der Schwangerschaft oder der Ernährung, Pflege und Betreuung des Babys.
Sie unterstützt bei der Wahrnehmung der Bedürfnisse des Kindes und beim Aufbau einer guten Eltern-Kind-Bindung. Bei Bedarf vermittelt sie weitere Hilfen. 

Familienkinderkrankenschwester: Katja Schneider

Ansprechpartnerin: Margrit Gronbach-Grün

Jugendhilfeangebot „KiMi“ mit 3.000 Euro gefördert - Rotary-Damen übergeben Spende an Landrat Gerhard Bauer

2009 entwickelte der Landkreis Schwäbisch Hall zusammen mit freien Trägern der Jugendhilfe das Projekt „KiMi - Kinder im Mittelpunkt“. Die Haller Rotary–Damen fördern das Jugendhilfeangebot von Landkreis, Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakonie mit einem Scheck über 3.000 Euro.

Landkreis. Das präventive Jugendhilfeangebot hat den Projektstatus abgeschlossen. „KiMi“ ist nun ein Regelangebot der Jugendhilfe, das Mütter und schwangere Frauen in psychosozialen Risikosituationen frühzeitig unterstützt. Die Chancen für Mütter und Kinder auf eine positive Entwicklung sollen durch „KiMi“ erhöht werden.

24 Mütter und ihre Kinder können zur gleichen Zeit von den Fachkräften betreut werden. Längstens dürfen die Mütter eineinhalb Jahre am Programm teilnehmen. In den  vergangenen Jahren nahmen rund 90 Mütter das Jugendhilfeangebot in Anspruch. „Das Angebot wird insbesondere von jungen Müttern sehr gerne genutzt“, sagt Sonja Schwinn, zuständige Fachkraft für den Altkreis Schwäbisch Hall. „Das Besondere an KiMi ist, dass wir sowohl Hausbesuche, als auch Gruppenangebote vor Ort anbieten“, fügt Angelika Cantrè, KiMi - Fachkraft für den Altkreis Crailsheim hinzu.

Den Scheck über 3000 Euro haben Frederike Schaeff und Karin Döring übergeben.

Die Rotary-Damen haben die Unterstützung von „Kinder im Mittelpunkt“ innerhalb ihres Jahresbenefiz–Programmes weitergeführt. Unterstützung von bedürftigen Frauen und Kindern ist bei den Rotary-Damen bereits seit vielen Jahren gute Tradition. „Besonders gut gefällt uns an „KiMi“, dass die Zugangsmöglichkeiten über Jugendamt, Hebamme, die Träger und etliche andere so breit angelegt sind“, lobt Frederike Schaeff.

„Die Rotary–Damen stehen nicht nur finanziell hinter `KiMi`, sondern auch ideell“, betont Werner Hepp als Vertreter der Jugendhilfeträger. Die finanzielle Förderung der Rotary–Damen wurde in der Vergangenheit für den Intensivbedarf in der Einzelfallhilfe und die Qualifizierung der Fachkräfte aufgewendet. „Es freut uns sehr, dass die Rotary–Damen in diesem Jahr zum vierten Mal für `Kinder im Mittelpunkt` spenden“, sagt Landrat Gerhard Bauer. Seinem Dank an die Rotary-Damen schlossen sich die Träger an. Die Rotary–Damen signalisierten im Gespräch, dieses Projekt auch weiter tatkräftig unterstützen zu wollen.

Info:
Aufgenommen werden schwangere Frauen und Mütter mit Kindern bis zum sechsten Lebensmonat, die Beratung und Betreuung erfolgt bis zum zweiten Lebensjahr. Das Projekt richtet sich an Frauen, die Bildungsbedarf haben (beispielsweise in Bezug auf Haushaltsführung, Erziehung, Pflege), die sozio-ökonomisch benachteiligt oder aufgrund ihrer psychischen und sozialen Situation isoliert sind oder die aufgrund ihres Migrationshintergrundes benachteiligt sind.

KiMi gliedert sich in die drei Säulen „Aufsuchende Arbeit / Einzelbetreuung“, „Gruppenangebote“ und „Vernetzung“. Die Vernetzung wird dadurch erreicht, dass das Projekt von Mitarbeiterinnen unterschiedlicher Träger durchgeführt wird. Diese wiederum nutzen bestehende Netzwerke (Ärzte, Kliniken, Erzieherinnen, ARGE), um eine hohe Akzeptanz zu erreichen und die Erfolgschancen zu verbessern.

Mit KiMi soll zum einen die Kompetenz der Mütter gestärkt werden. Das heißt die Mütter sollen in der Lage sein, ihrem Kind eine sichere und verlässliche Bindung bieten zu können. Des Weiteren sollen Mütter unterstützt werden, sich in ihrem Lebensumfeld zu integrieren und ihr Leben aktiv gestalten zu können. „KiMi“ wird zu zirka 60 Prozent durch den Landkreis Schwäbisch Hall sowie durch Stiftungsmittel finanziert.